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War Gott früher eine Frau?

Gott ist ein Mann - zumindest scheint das die Überzeugung des Christentums zu sein. Dabei blickt man großzügig über den Satz im ersten Buch der Bibel hinweg, der besagt: „Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf er ihn, männlich und weiblich schuf er sie.“ Wenn also sowohl Mann als auch Frau nach dem Abbild Gottes erschaffen wurde, warum sollte Gott dann eindeutig ein Mann sein? Andere Weltreligionen sind sich dabei nicht so sicher. Im Islam ist Gott weder männlich noch weiblich, das selbe gilt für das Judentum. Im Hinduismus gibt es männliche und weibliche Götter.

 

Mittlerweile wissen wir, dass Gott in vielen Kulturen der Vergangenheit eine Frau war. Wir stellen euch drei Bücher vor, die die Vergangenheit nach genau nach solchen Kulturen durchleuchten. Vieles deutet darauf hin, dass diese Kulturen viel friedlicher waren, als es unserem Bild der Geschichte der Menschheit entsprechen würde. Diese Bücher liefern uns einen neuen und wichtigen Blick auf die Geschichte der Menschheit.

 

1. "Kelch & Schwert" von Riane Eisler

 

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Dieses Buch wird dein Bild von der Vergangenheit wie ein fehlendes Puzzlestück vervollständigen. Riane Eisler zeigt nicht nur auf, wie Fundstücke aus der Geschichte falsch interpretiert wurden, sondern erklärt uns auch, wie sie stattdessen interpretiert werden sollten. Sie liefert einen breiten Überblick, sowohl geographisch als auch im Hinblick auf Jahreszahlen und stellt uns Kulturen vor, in denen eine weibliche Gottheit die zentrale Rolle spielte. Das alles tut sie nicht einfach so, sondern sie plädiert für eine gesellschaftliche Veränderung.

"Weder Gott noch die Biologie haben uns dazu bestimmt, einen Krieg nach dem anderen zu führen und uns im permanenten "Kampf der Geschlechter " zu zermürben. Wollen wir die von ökologischen und atomaren Katastrophen bedrohte Erde nicht gänzlich der Vernichtung preisgeben, müssen wir auf den Weg des respektvollen, gleichberechtigten Miteinanders zurückfinden, zu Lebensformen, die statt vom Herrschaftsdenken vom Prinzip der Partnerschaft geprägt sind.“

 

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2. "Vulva: Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts." von Mithu M. Sanyal

 

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Mithu M. Sanyal beschäftigt sich nicht nur mit der Vulva, sondern auch damit, wie die weiblichen Genitalien in der Geschichte gesehen wurde - und das bringt uns durchaus zum Staunen. Sie enthüllt, dass die weiblichen Genitalien in vielen Religionen angebetet wurden und auch auf religiösen Stätten oder in Kunstwerken dargestellt wurden. Das Buch fokussiert sich nicht nur auf die Geschichte, sondern beschäftigt sich auch mit neuen Phänomenen und bricht dabei mit allerlei Tabus.     Auf Amazon ansehen.*

 

3. "Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriachalen Urkultur Ägyptens" von Doris Wolf

 

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Wenn in vielen Kulturen Gott eine Frau war - warum ist dies heute so gut wie nirgends mehr der Fall? Dieser Frage geht das Buch von Doris Wolf nach. Sie zeigt auf, wie Geschichte einseitig interpretiert und weitergegeben wurde - und erzählt uns den fehlenden Teil. Dieses Buch ist eines aus einer Reihe von Büchern über diese Thematik. Empfohlen sei an dieser Stelle auch "Das wunderbare Vermächtnis der Steinzeit: und was daraus geworden ist..."      Auf Amazon ansehen.*

 

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